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Ritratto di Cliente

Ich glaube mich trifft der Schlag, die Migros verkauft Knoblauch aus China. Knoblauch wächst in der Schweiz völlig Problemlos, es darf nicht sein, dass ein solches Produkt aus China importiert wird.

Wir Konsumenten wissen, dass China die Umwelt verschmutzt und sich den Arbeitern und der Bevölkerung gegenüber höchst fragwürdig verhält.

Es genügt schon, dass Die Migros vom Nano über die Sparsäuli bis zu den Gemüseschälern alles aus China importiert und damit die einheimische Wirtschaft schwächt. Aber das importieren von Produkten, welche in jedem Garten wachsen aus China zu importieren schlägt dem Fass den Boden aus.

Ritratto di Cliente

Ich bin deiner Meinung. Aber solange es die Kunsumenten kaufen, hält es die Migros nicht davon ab jegliches Zeug von irgendwoher zu importieren.
Ich kaufe konsequent nur einheimische Produkte, auch wenn dabei der Preis etwas höher liegt, ein. Leider bestimmt aber immer noch der Endpreis den Markt! Und solange man ausländische Produkte direkt neben einheimischen Produkten, die das Doppelte kosten lagert, rechnet der Konsumet und entscheidet sich logischerweise für das günstigere Produkt! Da rückt das schlechte gewissen in weiter Ferne...Schade!

Ritratto di Cliente

Hallo Fragezeichen und danke für dein Interesse und Engagement.

Wenn ein Produkt in der Schweiz Saison hat und der einheimische Anbau genügend Ware zur Verfügung stellt, beziehen wir unsere Produkte aus der Schweiz.

Chinaknoblauch führen wir nur unter dem Label M-Budget und wie für alle anderen Lieferanten gelten auch für den Knoblauchlieferanten aus China dieselben hohen Migros-Anforderungen. Alle unsere Lieferanten müssen GLOBALGAP - ehemals Eurep-Gap - zertifiziert sein (www.globalgap.org). Im GLOBALGAP sind Basisstandards zusammengefasst, die unter anderem ökologische und soziale Aspekte der Produktion berücksichtigen.

Die Einhaltung der festgesetzten Standards werden weltweit bei den Lieferanten von unabhängigen Organisationen geprüft. Zudem hat auch er unseren Verhaltenskodex zur Einhaltung von sozialen Arbeitsbedingungen (www.bsci-eu.org) unterschrieben.

Neben Knoblauch aus China führen wir Bio-Knoblauch, vorwiegend aus Italien, und Knoblauch aus konventioneller Produktion. Dieser kommt je nach Saison aus verschiedenen Ländern, bei knapper Warenverfügbarkeit auf dem europäischen Markt auch aus Übersee, aber nie aus China. Denn die Migros hat den Grundsatz, ihre Produkte immer aus der geographisch am nächsten liegenden Destination zu beschaffen und diese zum besten Preis-/Leistungsverhältnis anzubieten.

In allen Filialen haben unsere Kundinnen und Kunden somit die Wahl, welchen Knoblauch sie kaufen möchten. M-Budget China Knoblauch wird übrigens mit dem Schiff in die Schweiz transportiert.

Beste Grüsse
Sergio, Migipedia-Team

Ritratto di Cliente

Ihre Argumente sind aus Unternehmens-Sicht verständlich.

Ethik kann man von KEINEM Unternehmen erwarten... obwohl dieser Begriff inflationär in vielen Strategien und Visionen vorkommt.

Um es speziell im Fall Knoblau auf den Tisch zu bringen...
Wird genügend Knoblauch in der Schweiz produziert um den Eigengebrauch abdecken zu können? Wenn Ja, müsste die Migros "Lagerhalle"spielen...
Da das einem Unternehmen zu Teuer ist - gibt er es auf den Markt... um dann "Just in Time" wieder Knoblauch zurückzukaufen (oft sicher noch mit Gewinn)

Erst dann - UND ERST DANN !!! - kommt die Verschleierungs-mässige Theorie zustande, alles so "nahe" und im Preis/Leistungsverhältniss WIEDERZUBESCHAFFEN. Dann kauft man aber nicht den Teuren Schweizer, sonder eher den Billigen CHINA Knoblauch... wo viele Konsumenten sich sagen... warum für 1 soviel wie für 5 bezahlen...

Also bitte liebe Migros sagt doch einfach "wir machen mehr Geld wenn ihr CHINA Knoblauch kauft" das würde vieles ganz einfach erklären...

Diese Worte sind vielleicht hart... aber härter haben es die MENSCHEN die den Knoblauch in China Ernten...

Ritratto di Cliente

Am meisten war ich schockiert, als ich mal beim Konkurenten C Schnittlauch im Winter kaufen wollte und der kam ernsthaft aus Israel! Kann mir doch keiner erzählen, dass man Schnittlauch in der Schweiz nicht im Treibhaus ziehen kann?

Und ich möchte darauf hinweisen, dass Migros-Standards zwar vorgegeben werden, aber kaum je geprüft werden können. Ich gehe mal nicht davon aus, dass neben jedem Knoblauch-Feld in China ein Migros-Mitarbeiter steht.

Die Konkurenz hatte schon solche Probleme beim Frisch-Fisch: Die Fischfarm in Dotzigen CH verkaufte angeblich schweizer Fische an C. Diese waren jedoch aus Frankreich und erst 2 Wochen in der Schweiz.

Mal im Ernst: Wenn Kontrolle hier im eigenen Land so schwierig ist, wie will man es am anderen Ende der Welt kontrollieren?

Es ist nicht einfach für die Migros, aber leider wird von Euch was Moral und Ethik angeht einfach mehr erwartet als von der Konkurenz. die Leute vergessen Dutti halt nicht.

Ritratto di Cliente

Genauso erstaunlich und fragwürdig finde ich die Kartoffeln aus Israel und Ägypten (!!!). Wer kauft denn sowas? Haben wir dank Schweizer Bauern nicht genug verschiedene Kartoffelsorten das ganze Jahr hindurch? Selbst einheimische Kartoffeln sind schon billig genug. Ich glaube, auf diese Auswahl können Kundinnen und Kunden gut verzichten. Ich wünschte mir ein Zeichen der Migros im Sinne der Nachhaltigkeit. Ich wünschte mir ein Versprechen der Migros, auf solche sinnlosen Angebote zu verzichten im Sinne der Generation M. Dankeschön!

Ritratto di Cliente

Kann mich ZZZ nur anschliessen. Das wäre ein schönes Einkaufen, wenn man ohne zu überlegen einfach zugreifen könnte und alles käme aus der Region...

Ritratto di Cliente

Ja.. genau, ein Laden-des-guten-Gewissens... Das wäre doch mal ein Projekt für die Migros Chefetage... Ich bin überzeugt das sie selbst es genau so widerwärtig wie wir finden ihre Filialen Punkt zum ersten Tag der Jagt mit Neuseeländischem Hirschpfeffer zu FLUTEN, anders kann man dem gar nicht mehr sagen... das selbe im Februar mit spanischen Erdbeeren... usw..

Kein wunder kriegen wir Menschen einen absolut kranken Bezug zu der Lebensmittelverfügbarkeit... (und natürlich noch zu den allermeisten anderen Konsumgütern)

Die Ausreden wie "das wird von unseren Kunden gewünscht" oder "wir geben unseren Kunden was SIE wünschen" kann ich nicht mehr hören!!!

Wir können so nicht weitermachen... das hat doch bald jeder verstanden... aber solange es die Möglichkeit gibt eine Schale Hirschpfeffer das um die halbe Welt transportiert wurde billiger einzukaufen als lokale Produkte IN DER SAISON wird es IMMER Kunden geben die diese Produkte auch aus finanziellem Aspekt halt kaufen werden.

Bei der Polizei heisst sowas doch - Beihilfe - (zur Zerstörung der Welt)

Jeder weiss doch das wir nur so extensiv produzieren können weil wir mit Dünger, Pestiziden und Maschinen extrem nachhelfen. (PS: für alles braucht es ERDÖl)

Jeder weiss das der Boden bei Monokulturen zerstört wird.

Jeder weiss das die Bestandteile woraus Dünger, Pestizide und die Maschinen hergestellt sind - endlich sind.

WIE LANGE MACHEN WIR (mit hilfe von der Migros u. a.) NOCH SO WEITER???

Ritratto di Cliente

moz hat den Nagel auf den Kopf getroffen.
Das wärs! Eine Migros, bei der man einfach darauf vertrauen könnte, dass die Produkte aus ökologisch und sozial nachhaltiger Produktion sind. Wo man weiss, dass die Nahrungsmittel in erster Linie aus der Schweiz stammen, und nur Nahrungsmittel wie z.B. Bananen, die hier nicht wachsen, von weiter her kommen.
Eine Migros, die Erdbeeren anbietet, sobald sie hier bei uns Saison haben und auch dementsprechend schmecken, und nicht die Februardinger, die tausende Kilometer hinter sich haben. Bei den Äpfeln und Rüebli klappt das ja super. Da muss man nicht zuerst auf dem Etikett nachschauen, obs in der Schweiz angebaut wurde. Bravo!

Ist ja klar, dass es immer ausländische Produkte im Angebot geben wird. Aber dieselben, die es auch aus hiesiger Produktion gäbe, wären vorzuziehen.

Ich finde, die Migros darf ruhig seine Verantwortung wahrnehmen.

Der Kunde kauft, was es im Laden gibt. Wenn es etwas nicht zu kaufen gibt, dann kauft der Kunde eben ewas anderes. Wir müssen nicht das ganze Jahr durch jedes Produkt verfügbar haben. Gerade bei Obst und Gemüse hat der Kunde Verständnis und kann die Verbindung zum Kreislauf der Natur machen. Wenn der Kunde im Januar keine Tomaten aus Marokko (ein Land, das aus einem grossen Teil aus Wüste besteht) oder grüne Bohnen aus Ägypten im Laden findet, dann kauft er eben Rüebli, Kabis oder Randen. Ist doch kein Drama.

Ebenso mit Fleisch. Wenn es nur Schweizer Poulet in der Auslage hat, dann kaufen wir dies und verlangen bestimmt kein ausländisches Poulet.

Ich hoffe, unsere Sorgen für die Umwelt sind angekommen.

Ritratto di Cliente

Ich hoffe schon zu lange, das die Sorgen vieler Menschen gehör finden. Es ist zwar so, das wir hier "nur" darüber reden ob die Migros die eine, oder die andere Entscheidung trifft... So lange Sie daraus Profit machen kann, kein Problem. - und genau DAS ist das Problem.

Der Kapitalismus (und übrigens Sozialismus, Faschismus etc. auch) setzen unendliches Wachstum voraus... Wo gibt's denn sowas?

Die Migros MUSS jedes Jahr wachsen, sonst hat der CHEF etwas falsch gemacht...
DARUM verkaufen Sie ALLES und EGAL woher und wozu, nur damit ein paar Prozent mehr rausschauen... Sie haben keine andere Wahl.. außer neue Filialen zu eröffnen / ins Ausland expandieren (das tat doch mal richtig weh damals?)

Stillstand ist Rückschritt, lernen wir doch alle... Warum? ein Apfelbaum hat irgendwann auch das Plateau erreicht und wächst fast nicht mehr und bringt ungefähr die selbe Quantität an Äpfeln zur Reife... Ein Huhn legt auch nicht ewig mehr Eier...

Jeder kann sich doch logischer weise vorstellen das unser System nicht Funktioniert, sei es bei der Migros oder überall anders.

Liebe Migros und liebe Leser... schaut euch doch nur um... es ist alles so fantastisch... Erdbeeren aus Spanien, Knoblauch aus China...

Seht ihr auch die Bevölkerungskurve??? Seht ihr wie es sich Entwickelt hat seit 1850???
Gibt es überhaupt genug Öl um für alle alles herumzutransportieren?

NEIN. Ich warte immer noch auf Antworten... wie soll es denn in 50 Jahren laufen wenn wir nicht jetzt schon damit anfangen...

Bis jetzt haben wir noch nichts, gar nichts das unsere Abhängigkeit von öl ersetzen kann. Pestizide, Dünger, Maschinen, Lacke, Kleber... NICHTS.. Wie soll man denn das Gemüse ernten?

Und alle die jetzt sagen es wird Elektro Fahrzeuge geben... Ich erinnere daran das es für jeden Reifen 7Gallonen öl braucht...
In jeder Kalorie die wir in unseren Industrialisierten Ländern verzehren sind 10 Kalorien aus Kohlenwasserstoff....

Es WIRD NIE 800 000 000 Elektroautos geben!!!

Es wäre so schön, wenn wir in der Schweiz wieder mal die ersten sein würden... die den Schritt in die richtige Richtung gehen... Wir können das... Und es braucht ZEIT,

VIEL ZEIT.... haben wir die noch???

Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare... nur zusammen schaffen wir es...

Ritratto di Cliente

So lange es in der Migros Frühkartoffeln aus Israel gibt, sind alle Bio-, Öko- und sonstige Nachhaltigkeitsversprechen leere Marketingphrasen. Ach ja, und auf Bio-Produkte mir Transportwegen von mehreren 1000 Kilometern (bulgarische Gurken) kann ich genauso verzichten.

Ritratto di Cliente

Ja, da kann ich nur schreiben, da hätte Gottlieb Duttweiler keine Freude an den heutigen Manager seiner Migros.
Die Transportkosten sind schlicht und einfach zu billig, dass man Knoblauch von China in die CH importieren kann, und der ist erst noch günstiger im angeschriebenen Preis als derjenigen vom Ch-Bauer! Da stimmt doch einfach die Gesamtrechnung nicht!
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Ritratto di Cliente

Schön, dass in diese Diskussion etwas Bewegung kommt.

Liebe Migros
Im Rahmen eures Generation-M Marketingrundumschlages bitte ich um folgende Versprechen:

Wir die Migros versprechen bei der Beschaffung anstelle der Gewinnmaximierung doch besser die Ökobilanz eines Produktes anzuschauen.

Wir die Migros machen die Ökobilanzen unserer Produkte Transparent. Dazu führen wir ein Signalsystem (rot gelb grün) ein welches wir auf den Produkten abbilden.

Wir die Migros versprechen die Einheimische Wirtschaft zu stärken und daher keine Produkte aus dem Ausland anzubieten, welche in der Schweiz erhältlich sind.

Wir die Migros versprechen, das wo Bio draufsteht auch wirklich Bio drinn ist. Auf den Verkauf von ausländischen Bioprodukten verzichten wir ganz.

Ritratto di Cliente

Bis auf den letzten Punkt finde ich die Ideen ganz gut. Übrigens: jetzt kommen wieder die "Frühkartoffeln" aus Ägypten und Co. Wir kaufen lieber Schweizer Terra Suisse oder Bio Lager-Härdöpfel in der Migros. Die schmecken super, auch wenn sie von aussen nicht "perfekt" aussehen :-).

Ritratto di Cliente

Finde deine Versprechungen eher .. "en seich"

Es geht hier weder um Gewinnmaximierung, denn ich glaube mit dem Knoblauch macht man nicht sehr viel Gewinn. Jedoch hat man eine Preisparität zu Discountern.

Die Ampel ist unnötig. Hat jetzt schon zu viele Logos etc...

Die Migros unterstützt die SChweizer Wirtschaft. Kenne keinen anderen Betrieb der viele seine Betriebe in CH hat, Kulturprozent hat etc..

Ritratto di Cliente

Masse mir nicht an, zu beurteilen, inwiefern ackos Aussagen zutreffen. Ist sicher was dran. Versprechungen sind trotzdem gut, beruhigen zumindest "nervige" Kundinnen und Kunden, die kritischer hinschauen. Es soll sich mal wieder etwas tun: "aus der Region", "Swiss Garantie", "Bio", "Fairtrade". Mir ist das Sortiment hier zu klein, v.a. in meiner lokalen M-Filiale. Sicher wird die Migros meine primäre Einkaufsquelle bleiben und ihre Sympathiepunkte alleine wegen Kindheitserinnerungen behalten ;-). Aber es würde mein Budget entlasten, wenn ich nicht mehr auf den Gemüsemarkt, zu Konkurrenten und ins Reformhaus rennen müsste, um mit bestem Gewissen konsumieren zu können.

Ritratto di Cliente

Ich sehe es genauso wie Twilight.
Es ist wirklich etwas mühsam. Samstags auf den MArkt im Dorf um frisches Biogemüse und feinen Käse aus der Region zu kaufen ist ein Genuss für uns. Aber um ein Haarschampoo oder ein Duschmittel zu kaufen welches ich mit einigermassen gutem Gewissen konsumieren kann muss ich ins Reformahaus. Und da gibt es die tollen Sorten, zB. Weleda oder Biokosma aber unser Budget wird dadurch sehr arg strapeziert.